01.07.2019 / komba gewerkschaft nrw

Verwaltungslehrgänge werden reformiert

Im Gespräch: Jürgen Slawik, Dr. Bernhard Langenbrinck, Patricia Florack, Andreas Hemsing, Sandra van Heemskerk und Michael Bublies (v.l.n.r.). Foto: © komba gewerkschaft nrw
Im Gespräch: Jürgen Slawik, Dr. Bernhard Langenbrinck, Patricia Florack, Andreas Hemsing, Sandra van Heemskerk und Michael Bublies (v.l.n.r.). Foto: © komba gewerkschaft nrw

Die Personalsuche im öffentlichen Dienst wird schwieriger. Einige kommunale Arbeitgeber hatten daher gefordert, ganz auf die Verwaltungslehrgänge I und II zu verzichten. Der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) NRW und die Leitstelle der Studieninstitute haben einen Kompromiss erarbeitet. Dieser sieht eine flexiblere Qualifizierungsmöglichkeit vor. Die komba gewerkschaft nrw suchte dazu im Juni das Gespräch.

Mit Dr. Bernhard Langenbrinck (Geschäftsführer KAV NRW), Jürgen Slawik (stellvertretender Geschäftsführer KAV NRW) und Patricia Florack (Studienleiterin am Rheinischen Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Köln) diskutierten Landesvorsitzender Andreas Hemsing, seine Stellvertreterin Sandra van Heemskerk und der stellvertretende Justiziar Michael Bublies.

Das wichtigste Signal, das von dem Austausch ausging: Neben den bisherigen Verwaltungslehrgängen I und II bieten die Studieninstitute zusätzlich eine modulare Ausbildung an, die eine Qualifikation zum/zur Verwaltungswirt/in und zum/zur Verwaltungsfachwirt/in ermöglicht. Alternativ zum Verwaltungslehrgang I wird es einen Basislehrgang und einen Aufbaulehrgang geben. Zum Verwaltungslehrgang II soll eine Stundenreduzierung und eine Umstellung auf eine modulare Ausbildung angeboten werden. Wie die Änderungen konkret aussehen, wird unter anderem im Berufsbildungsausschuss für Verwaltungsberufe beraten. Landesvorsitzender Hemsing ist Mitglied des Gremiums.

„Es ist an der Zeit flexiblere Ausbildungsmöglichkeiten anzubieten. Diese Reform trägt der Entwicklung des Arbeitsmarktes Rechnung. Sie bietet gute Alternativen für Nachwuchskräfte und zugleich Perspektiven für Quereinsteigende. Zudem gewährleistet sie einen Qualitätsstandard für die Aufgabenerledigung in den Kommunen“, sagt Hemsing. Dennoch ist es aus Sicht der komba gewerkschaft nrw wichtig, dass eine einheitliche Entscheidungspraxis bei Anerkennungen von Vorleistungen und Zugangsvoraussetzungen zugrunde gelegt wird. Die neuen Formen sollen laut KAV NRW grundsätzlich für künftig einzustellendes Personal gelten.

Die komba nrw sprach sich darüber hinaus dafür aus, dass die Studieninstitute weiterhin die notwendigen Kapazitäten erhalten müssten, um eine qualitativ hochwertige Aus- und Fortbildung zu garantieren.

KAV NRW, Studieninstitute und komba gewerkschaft nrw bleiben im Austausch. 

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