07.12.2017 / komba gewerkschaft nrw

Näher betrachtet: Integration und Einwanderung

© Eduard N. Fiegel / photofiegel.de
© Eduard N. Fiegel / photofiegel.de

Fakten: Der Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Regierung für NRW hält auch einige Punkte zur Integration und Einwanderung bereit. Die komba gewerkschaft nrw sieht in den Integrationsherausforderungen eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen.

  • Stichwort: Integration in den Arbeitsmarkt

Christoph Busch sagt: Eine wie im Koalitionsvertrag vorgesehene Beschäftigung von Menschen mit Einwanderungsgeschichte und Bleibeperspektive im öffentlichen Dienst begrüßen wir sehr. Gerade dort sind nach wie vor wenig Kolleginnen und Kollegen mit Migrationshintergrund beschäftigt. Eine Vielfalt der Kulturen bringt neue Sichtweisen und bietet Chancen, dem demografischen Wandel und dem Personalmangel entgegenzuwirken.

Um beispielsweise Diskriminierung im Bewerbungsprozess zu vermeiden, war das anonymisierte Bewerbungsverfahren ein grundsätzlich guter Ansatz, der sich jedoch aufgrund vieler Schwächen nicht durchsetzen konnte. Stattdessen müssen geeignetere Mittel eingesetzt werden.

  • Stichwort: Sprachkompetenz

Christoph Busch sagt: Nur über entsprechende Sprachkompetenz kann Integration gelingen. Die Bleibeperspektive für Einwanderer ist bis zu einer oft langwierigen Entscheidung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge offen.

Die Integration wird in den Kommunen bewältigt. Bis zu einer Anerkennung sind ihnen zunächst die Hände gebunden. Deshalb fordern wir alle beteiligten Akteure auf, personelle und finanzielle Grundlagen zu schaffen, um Menschen mit Bleibeperspektive schnellstmöglich zu integrieren. 

  • Näher betrachtet…

... muss das Potenzial von Menschen mit Migrationshintergrund für die Gesellschaft und den öffentlichen Dienst stärker erkannt werden.

Die Rubrik „Näher betrachtet …“ erscheint im Mitgliedermagazin „inform – Das Mitgliedermagazin der komba gewerkschaft nrw“. Mit der Rubrik geht die Zeitschrift aktuellen Themen nach, fühlt politischen Aussagen und Behauptungen auf den Zahn und beleuchtet durch die komba nrw-Brille, was dran ist. Christoph Busch, stellvertretender Landesvorsitzender der komba gewerkschaft nrw, hat sich den Bereich Integration näher angeschaut.

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